Häufig gestellte Fragen zum Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart

Meine Probe wurde vor dem 13.08.2020 abgenommen. Können Sie mir Auskunft geben?
Wir betreiben das Testzentrum am Flughafen Stuttgart erst seit dem 13.08.2020. Zu Fragen zu früheren Befunden können wir keine Auskunft geben.

Kann ich meinen Befund per Mail bekommen?
Nein. Aus Datenschutzgründen dürfen wir keine Befunde per Mail versenden. Sie erfahren Ihr Ergebnis über die Corona-Warn-App oder telefonisch unter 07071 5654420 (Werktags erreichbar von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr). Jede getestete Person erhält den Befund per Post an die am Flughafen angegebene Adresse.

Wie lange dauert es, bis ich ein Ergebnis bekomme? 
Es dauert bis zu 3 Tage, bis ein Ergebnis vorliegt.

Wird mein Ergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet? 
Alle positiven Befunde werden dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet.

Kann ich einen Test am Flughafen durchführen lassen, wenn ich nicht per Flugzeug dort ankomme?
Am Flughafen können sich alle Reiserückkehrer aus dem Ausland testen lassen. Wir benötigen jedoch einen Nachweis (Hotelrechnung, Zugticket etc.), dass Sie sich im Ausland aufgehalten haben.

Wann kann ich mich testen lassen? 
Das Testzentrum ist täglich von 6-23 Uhr geöffnet.

Aktualisierung des Panels für genetische Augenerkrankungen

Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen haben wir unser Panel für genetische Augenerkrankungen (EYE) aktualisiert. Es liegt jetzt in der neunten Version vor. Insgesamt wurde das Panel um 59 Gene, die mit genetischen Augenerkrankungen in Verbindung gebracht werden, erweitert. Damit steigt die Gesamtzahl der untersuchten Gene auf 379, sodass die Wahrscheinlichkeit, die kausale Variante für eine genetisch bedingte Augenerkrankung zu finden, weiter erhöht wird.

Im Rahmen der Erweiterung des Panels haben wir neue Gensets aufgenommen, die folgende Phänotypen abbilden:

  • Glaukom (Genset EYE23)
  • Hornhautdystrophien (Genset EYE24)
  • Linsenluxation (Genset EYE25)

Bestehende Gensets, wie z.B. Optikusatrophie (EYE17) oder Katarakt (EYE21), wurden erweitert, was die Sensitivität unserer Analyse erhöht. Zudem eröffnet unser Großpanelansatz dem behandelnden Ophthalmologen sämtliche differentialdiagnostischen Optionen: Wir sequenzieren stets alle 379 Gene des Panels, fokussieren unsere Analyse dabei auf das angeforderte Genset. Sollte die krankheitsverursachende Mutation nicht in der initialen Analyse identifiziert werden, können wir die Untersuchung schnell und kosteneffizient auf weitere Gensets ausweiten. Außerdem eröffnet dieser Ansatz die Möglichkeit kostengünstig alle 379 Gene auf pathogene und wahrscheinlich pathogene Varianten (ACMG Klassen 4 und 5) in die Auswertung einzubeziehen.

Die diagnostische Ausbeute wird durch die standardmäßig durchgeführte Interpretation von Kopienzahlvarianten (Copy Number Variation, CNV) erhöht. Unser CNV-Erkennungsalgorithmus ermöglicht es uns, einzelne Exon-Deletionen mit einer Sensitivität von >81% zu identifizieren. Größere Deletionen von drei oder mehr Exons werden mit >96% Sensitivität detektiert. Wir berichten alle Deletionen und Duplikationen, die mit dem Phänotypen des Patienten assoziiert sind. Diese werden mittels MLPA oder qPCR bestätigt. Die CNV-Analyse trägt zu unseren hochwertigen medizinischen Befunden bei. Ihnen wird als Arzt damit eine umfängliche Diagnostik zur Verfügung gestellt – ohne zusätzliche Kosten.

Weitere Informationen über dieses Update erhalten Sie unter diagnostic-support@cegat.de. Das aktualisierte Panel für genetische Augenerkrankungen ist ab sofort verfügbar und kann hier angefordert werden: Zum Panel für Augenerkrankungen.