Aktualisierung und Erweiterung des Diagnostik-Panels für Neurodegenerative Erkrankungen

Die Gen-Sets des Diagnostik-Panels für Neurodegenerative Erkrankungen wurden unter Berücksichtigung der neusten Erkenntnisse aus der Fachliteratur aktualisiert und erweitert. Die Anzahl der untersuchten Gene wurde von 372 auf 553 Gene erweitert.

Alle Gene und weitere Informationen finden Sie auf der Seite für Neurodegenerative Erkrankungen.

CeGaT erhält Akkreditierung vom College of American Pathologists (CAP)

Die CeGaT wird vom College of American Pathologists akkreditiert und erfüllt damit die höchsten Standards der klinischen Labor- und Diagnostikpraxis.

Nach der erfolgreichen Laborinspektion durch das College of American Pathologists (CAP) im März 2016 hat die CeGaT nun die CAP-Akkreditierung erhalten und komplementiert damit die bestehende Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189. Sowohl die CAP-Akkreditierung als auch die Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 umfassen das gesamte diagnostische Spektrum der CeGaT, also beispielsweise auch die Next-Generation Sequencing (NGS)-basierten Untersuchungsverfahren. Damit erfüllt die CeGaT weltweit anerkannte Standards in der Diagnostik wie sie nur wenige deutsche humangenetische Labore aufweisen. Seit ihrer Gründung hat sich die CeGaT GmbH der höchsten Qualität ihrer Diagnostikdienstleistungen verpflichtet.

Offizielle Pressemitteilung der CeGaT (als PDF)

Signifikante Reduzierung der Bearbeitungszeiten für genetische Diagnostik

CeGaT reduziert Bearbeitungszeiten für genetische Diagnostik auf wenige Wochen und bietet umfassende Unterstützung bei der Auswahl der genetischen Diagnostik.

Diese Reduzierung konnte durch Prozessverbesserungen in allen Bereichen der CeGaT erreicht werden. Die gewohnt hohe Qualität der Befunde wird dadurch nicht beeinträchtigt. Konkret werden Einzelgenanalysen in zwei bis maximal vier Wochen erfolgen. Die Bearbeitungszeit für Panel- und Exom-Analysen konnte auf vier bis maximal sechs Wochen gesenkt werden.

Dr. Dirk Biskup, Geschäftsführer der CeGaT, zeigt sich mehr als erfreut über diese Entwicklung: „Wir sehen, dass genetische Analysen aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Deshalb haben wir große Anstrengungen unternommen, um dem behandelnden Arzt den Befund routinemäßig innerhalb von kürzester Zeit übermitteln zu können“.

Gleichzeitig zu den stark reduzierten Bearbeitungszeiten bietet die CeGaT ab sofort noch mehr Unterstützung bei der Auswahl der für die klinische Symptomatik am besten geeignetsten diagnostischen Methode an. Dazu wurde ein „Diagnostik-Support Team“ eingerichtet (diagnostic-support@cegat.de), das dem behandelnden Arzt für seine Fragen zur Seite steht – selbstverständlich auch bei Fragen zum medizinischen Befund.

CeGaT erweitert ihr diagnostisches Angebot: Einführung von Array-CGH in der Routinediagnostik

Ab sofort bietet die CeGaT Microarray/Array-CGH Untersuchungen zum Nachweis von genomweiten Mikroaberrationen an. Im Vergleich zur klassischen Chromosomenanalyse wird bei der Array-CGH eine mindestens 100-fach bessere Auflösung erzielt. Die Array-CGH Untersuchung gilt, neben der Exomsequenzierung, als das diagnostische Mittel der Wahl bei Patienten mit unklarer mentaler Retardierung mit dysmorphologischen Merkmalen, bei Störungen aus dem autistischen Formenkreis sowie bei multiplen angeborenen Fehlbildungen.

Bei gesetzlich versicherten Patienten ist die Array-CGH Analyse eine Kassenleistung (Überweisungsschein 10 mit Ausnahmekennziffer 32010), sofern eine der folgenden Indikationen vorliegt:

  • Entwicklungsverzögerung / mentale Retardierung (IQ<70)
  • Angeborene Fehlbildungen (z.B. Herzfehler, Nierenfehlbildung)
  • Fehlbildungen und Funktionsstörungen des Gehirns
  • Veränderungen aus dem Autismus-Formenkreis
  • Kombiniertes Auftreten der vorgenannten Auffälligkeiten

Neben der Anwendung in der humangenetischen Routinediagnostik bietet die CeGaT auch die Entwicklung von maßgeschneiderten Array-CGH-Assays zum Nachweis von Deletionen/Duplikationen in ausgewählten Zielregionen mit hoher Auflösung an.

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite Array-CGH.

Erweiterung des Angebots an Einzelgen-Sequenzierungen um häufige angeborene Erkrankungen des Kindes- und Erwachsenenalters

Prof. Dr. med. Peter LohseZum 1. Mai 2015 hat sich Prof. Dr. med. Peter Lohse unserem Team als medizinischer Berater angeschlossen. Er verfügt über eine zwanzigjährige Erfahrung auf dem Gebiet der molekulargenetischen Diagnostik, zunächst von 1995-2010 als Leiter des Bereichs Molekularbiologie am Institut für Klinische Chemie (jetzt Institut für Laboratoriumsmedizin) der Ludwig-Maximilians-Universität München und ab 2011 bis zu seinem Ausscheiden am 30. April 2015 als Leiter der Abteilung Molekulare Genetik der Laborärzte Singen. Seine Expertise wird auch durch rund 200 Originalpublikationen belegt, die auf seinen Untersuchungsergebnissen beruhen und die er mitverfasst hat.

Schwerpunkte seiner wissenschaftlich und diagnostischen Tätigkeit waren und sind die angeborenen autoinflammatorischen Syndrome, die Erkrankungen des Darms, der Leber, der Lunge und des Pankreas, die angeborenen und erworbenen Amyloidosen sowie die hereditären Angioödeme.

Ab sofort finden Sie den um diese diagnostischen Angebote ergänzten Untersuchungsauftrag unter Einzelgen-Diagnostik sowie unter Downloads und Einsendeformulare.