CeGaT erhält Illumina NovaSeq™ 6000 System

Die CeGaT GmbH gab am Montag die Lieferung des ersten von zwei Illumina NovaSeqTM 6000 Systemen bekannt, um in Zukunft seine Kapazitäten sowohl für klinische als auch translationale Forschung weiter auszubauen.

Der erst im März 2017 angekündigte Illumina NovaSeqTM 6000 ergänzt somit CeGaTs Sequencer-Bestand, der die Plattformen HiSeq® 4000, HiSeq® 2500 sowie MiSeq® der Firma Illumina umfasst. Der NovaSeqTM  6000 ermöglicht in der gegenwärtigen S2 Konfiguration die parallele Sequenzierung von bis zu 130 menschlichen Exomen in etwa 29 Stunden. Somit ist das System bei halber Laufzeit um etwa 30 Prozent leistungsfähiger als der vergleichbare Illumina HiSeq 4000. Mit dem Produktstart der S4 Flowcell, der für Ende des Jahres 2017 vorgesehen ist, wird man bis zu 50 menschliche Genome in lediglich zwei Tagen sequenzieren können – ein bedeutender Schritt hin zu einer verbesserten Präzisionsmedizin und Voraussetzung für zukünftige Fortschritte auf dem Gebiet der klinischen Genomik. Mit der Anschaffung der neuen NovaSeq-Plattform wird CeGaT in der Lage sein, die Durchlaufzeiten für alle Analysen weiter zu senken und kann somit seinen Kunden als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland auch zukünftig die aktuellste Sequenzierungstechnologie anbieten.

Die CeGaT GmbH leistet seit Ihrer Gründung im Jahre 2009 wichtige Pionierarbeit, indem sie die NGS-Technologie auf den Bereich der humangenetischen Diagnostik anwendet. Mit den sogenannten Diagnostik-Panels können alle mit einem Krankheitsfeld assoziierten Erkrankungen erfasst und abgeklärt werden. Trio-Exom-Diagnostik sowie Genom- und Transkriptom-Sequenzierung ergänzen das bereits umfangreiche Portfolio. Zudem werden dem Kunden verschiedenste Arten von RNA-Sequenzierungen angeboten – angefangen bei verschiedenen Input-Optionen bis hin zur RNA-Analyse einzelner Zellen, der Untersuchung langer oder kurzer, kodierender und nicht-kodierender RNAs gleichermaßen. Durch die Integration von Exom- und Transkriptomdaten lassen sich in Zukunft Rückschlüsse ziehen, die dem Patienten neue Behandlungsoptionen aufzeigen könnten. Alle diese Methoden konnten zudem für den Einsatz besonders schwieriger Probenmaterialien optimiert werden, wie beispielsweise FFPE-Material, zellfreier DNA, CTC, LCM oder stark fragmentierter Proben.

CeGaT erhält CLIA-Zertifizierung und tritt in den US-Markt ein

Die CeGaT GmbH, ein weltweit führender Anbieter für genetische Diagnostik, hat die CLIA-Zertifizierung erhalten. Damit kann das Unternehmen, das insbesondere auf Groß-Panel- und Trio-Exom-Diagnostik spezialisiert ist, den US-Markt betreten.

Nach der erfolgreichen CAP-Akkreditierung im Jahr 2016, erhält die CeGaT nun die Clinical Laboratory Improvement Amendments-Zertifizierung (CLIA) von den Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS). Damit ist sichergestellt, dass alle Auflagen erfüllt sind, die für die Verarbeitung von menschlichen DNA-Proben aus den Vereinigten Staaten gefordert werden.

Dr. Eva Oberhettinger, Senior Quality Manager bei CeGaT: „Die CLIA-Zertifizierung untermauert die hohen Qualitätsstandards unseres Labors und bestätigt die hohe Präzision und Zuverlässigkeit unserer genetischen Diagnostik.“

Die CLIA-Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Die B. Braun CeGaT LLC, eine Tochtergesellschaft der CeGaT mit Sitz in Pennsylvania, wird für das Geschäft in den USA verantwortlich sein. Das Management des Unternehmens erwartet für die kommenden Jahre ein beschleunigtes Wachstum.

Geschäftsführer Dr. Dirk Biskup: „Die CLIA-Zertifizierung ist eine Anerkennung und Bestätigung unserer branchenführenden Qualitätssicherung. Das gesamte CeGaT-Team ist sich bewusst, dass wir mit menschlichen Proben arbeiten und dass eine schnelle und korrekte Diagnose für den Patienten von größter Bedeutung ist. Mit dem Erhalt von CLIA können wir unser Geschäft in den USA ausbauen – darauf freuen wir uns.“

Zusätzlich zu CLIA und CAP ist die CeGaT seit 2011 nach DIN EN ISO 15189: 2014 akkreditiert. Das Portfolio des Unternehmens umfasst nun alle wichtigen Akkreditierungen und Zertifizierungen, die es für den weltweiten Vertrieb seiner humangenetischer Produkte benötigt.

Zur Pressemitteilung (englisch)

Tochterfirma der CeGaT erhält neuen Investor

Darmbakterien und Mikrobiom wichtiges Feld künftiger Precision Medicine

Der Gründer und Alleingesellschafter der privaten Klinik-Kette Asklepios, Dr. Bernard große Broermann, beteiligt sich mit rund 40 Prozent am Tübinger Center for Metagenomics, der CeMeT GmbH. Die CeMeT baut mit dem Tübiom-Projekt (www.tuebiom.de) eine der weltweit größten Mikrobiom-Referenzdatenbanken auf. Ziel ist es, die Rolle der Darmbakterien bei Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer, Diabetes aber auch Vitaminmangel zu erforschen. Dr. Broermann hatte erst vor wenigen Wochen auf einer Veranstaltung der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT öffentlich angekündigt, dass sich die Asklepios Kliniken künftig verstärkt auf dem Zukunftsfeld der Precision Medicine engagieren wollen.

Während heutzutage die Ursachen vieler Krankheiten ungeklärt sind und Therapien auf rein statistischen Grundlagen verordnet werden, entwickelt sich international mit der Precision Medicine ein neuer Ansatz. Dabei werden für neue Therapien die Zusammenhänge zwischen der Genetik, der Umwelt und weiteren individuellen Faktoren, wie beispielsweise der Besiedlung des Darms mit unterschiedlichen Bakterien, berücksichtigt.

Die Beteiligung erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung, die mehrere Millionen Euro umfasst. Die Gründungsgesellschafter der CeMeT, die Tübinger Professoren Ingo Autenrieth, Daniel Huson und Detlef Weigel sowie die CeGaT GmbH, verbleiben im Unternehmen engagiert und halten zusammen 55,6 Prozent der Anteile.

Im Jahr 2016 investierten Unternehmen weltweit mehr als 600 Millionen Dollar in die Mikrobiom-Forschung. Die weltweite Mikrobiom-Forschung erfährt derzeit eine dramatische Beschleunigung mit der Folge, dass immer mehr Organisationen und Firmen Bedarf an Analyse und Interpretation von Mikrobiomen haben. So startete die amerikanische Regierung in diesem Jahr eine „National Microbiome Initiative“. Neben dem Tübiom-Projekt ist die CeMeT seit ihrer Gründung 2014 Partner für Universitäten und Kliniken im Bereich der Mikrobiom-Forschung. Die Analysen erfolgen auf dem aktuellen Stand der Forschung.

CeGaT erhält Akkreditierung vom College of American Pathologists (CAP)

Die CeGaT wird vom College of American Pathologists akkreditiert und erfüllt damit die höchsten Standards der klinischen Labor- und Diagnostikpraxis.

Nach der erfolgreichen Laborinspektion durch das College of American Pathologists (CAP) im März 2016 hat die CeGaT nun die CAP-Akkreditierung erhalten und komplementiert damit die bestehende Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189. Sowohl die CAP-Akkreditierung als auch die Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 umfassen das gesamte diagnostische Spektrum der CeGaT, also beispielsweise auch die Next-Generation Sequencing (NGS)-basierten Untersuchungsverfahren. Damit erfüllt die CeGaT weltweit anerkannte Standards in der Diagnostik wie sie nur wenige deutsche humangenetische Labore aufweisen. Seit ihrer Gründung hat sich die CeGaT GmbH der höchsten Qualität ihrer Diagnostikdienstleistungen verpflichtet.

Offizielle Pressemitteilung der CeGaT (als PDF)

CeGaT erweitert Sequenzierkapazität um einen HiSeq 4000

Seit heute befindet sich der HiSeq 4000 im Routinebetrieb der CeGaT; der HiSeq 4000 gehört zu der neuesten Generation der Illumina Sequenziergeräte. Durch diese Erweiterung unserer Sequenzierkapazität können wir noch besser und flexibler auf Ihre Projekte eingehen. Wir setzen den HiSeq 4000 sowohl für wissenschaftliche Fragestellungen (Exom- und Genom-Sequenzierungen) wie auch für unsere Diagnostik-Panels ein.

Neben dem HiSeq 4000 stehen der CeGaT zwei HiSeq 2500, ein MiSeq sowie mehrere 96er Sanger-Sequenziergeräte zur Verfügung.